<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Simmformation v7 &#187; Ernährung</title>
	<atom:link href="http://simmformation.michaelsimm.de/Stichwort/ernahrung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://simmformation.michaelsimm.de</link>
	<description>Artikel, Trends und Hintergründe aus Medizin &#38; Pharma, Gentechnik &#38; Hirnforschung</description>
	<lastBuildDate>Tue, 13 Dec 2011 13:24:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1</generator>
		<item>
		<title>Neue Rubrik: Fundstücke</title>
		<link>http://simmformation.michaelsimm.de/2011/01/fundstuecke-januar-2011/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fundstuecke-januar-2011</link>
		<comments>http://simmformation.michaelsimm.de/2011/01/fundstuecke-januar-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 10:01:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MSimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fundstücke]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn & Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pharma, Gen- und Biotech]]></category>
		<category><![CDATA[Asthma]]></category>
		<category><![CDATA[Darmkrebs]]></category>
		<category><![CDATA[Doping]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis]]></category>
		<category><![CDATA[Gentest]]></category>
		<category><![CDATA[Physiotherapie]]></category>
		<category><![CDATA[Rehabilitation]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstmord]]></category>
		<category><![CDATA[Telemedizin]]></category>
		<category><![CDATA[Vitamine]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://simmformation.michaelsimm.de/?p=1989</guid>
		<description><![CDATA[So viele gute Vorsätze, so viele tolle Entdeckungen aus Medizin und Wissenschaft &#8211; und so wenig Zeit, dies alles in ausführlichen Artikeln aufzuschreiben und zu vermarkten. Nachdem ich wöchentliche Meldungen nicht hin gekriegt habe (die Konjunktur zieht an und ich habe &#8211; juchuu! &#8211; wieder einen Schreibtisch voller anständig bezahlter Aufträge), werden auf Simmformation.de künftig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="height:33px;" class="really_simple_share"><div style="width:100px;" class="really_simple_share_facebook_like"> 
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fsimmformation.michaelsimm.de%2F2011%2F01%2Ffundstuecke-januar-2011%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=100&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
					scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:100px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
			</div><div style="width:90px;" class="really_simple_share_google1"> 
				<g:plusone size="medium" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2011/01/fundstuecke-januar-2011/" ></g:plusone>
			</div><div style="width:110px;" class="really_simple_share_twitter"> 
				<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
					data-text="Neue Rubrik: Fundstücke" data-url="http://simmformation.michaelsimm.de/2011/01/fundstuecke-januar-2011/"></a> 
			</div></div>
		<div style="clear:both;"></div><p>So viele gute Vorsätze, so viele tolle Entdeckungen aus Medizin und Wissenschaft &#8211; und so wenig Zeit, dies alles in ausführlichen Artikeln aufzuschreiben und zu vermarkten. Nachdem ich wöchentliche Meldungen nicht hin gekriegt habe (die Konjunktur zieht an und ich habe &#8211; juchuu! &#8211; wieder einen Schreibtisch voller anständig bezahlter Aufträge), werden auf Simmformation.de künftig monatlich Kurzmeldungen unter der Kategorie &#8220;Fundstücke&#8221; erscheinen. Sehen Sie es als einen weiteren bescheidenen Versuch, die Spreu vom Weizen zu trennen, auf wichtige Entwicklungen zu verweisen und Hintergründe sichtbar zu machen. Wo immer möglich gibt es auch Links zu den (meist englischsprachigen) Quellen und Originalpublikationen. &#8220;Mini-Meldungen&#8221; von maximal 140 Zeichen können Sie außerdem kostenlos beziehen, wenn Sie <a href="http://twitter.com/Simmformation">mir auf Twitter folgen</a> (siehe rechts).</p>
<h2>Das war der Januar 2011:</h2>
<ul>
<li><strong>Reha durchs Internet:</strong> Patienten mit einem künstlichen Knie  erholen sich nach der Operation ebenso gut zuhause mit einem  Internet-basierten Rehabilitationsprogramm wie durch eine Physiotherapie  in der Klinik, berichtet Trevor Russell von der School of Health and  Rehabilitation Science der Universität von Queensland im australischen  Brisbane in der Fachzeitschrift <em>Journal of Bone and Joint Surgery</em>. &#8220;Das  Konzept der Telerehabilitation ist zehn Jahre alt, jedoch gab es bisher  kaum ordentliche Studien, die deren Nutzen und Möglichkeiten beweisen&#8221;,  begründete Russell seine Untersuchung mit 65 Patienten. Nach dem  Losprinzip erhielten diese Patienten entweder sechs Wochen lang die  übliche Physiotherapie in der Klinik, oder sie sahen die Anweisungen  eines Physiotherapeuten daheim mithilfe einer eigens entwickelten  Kombination aus PC, Webcam, Spezialmikrofon und der dazugehörigen  Software. Am Ende der Studie hatte sich der Gesundheitszustand der  Patienten in beiden Gruppe ähnlich gut verbessert. Unter anderem hatten  Russell und seine Kollegen dies anhand Tests zur Beweglichkeit,  Muskelkraft, Laufgeschwindigkeit und auch der Lebensqualität nachweisen  können. Unterm Strich waren die Teilnehmer der Telerehabilitation  darüber hinaus mit ihrer Behandlung zufriedener als jene, die eigens in  die Klinik kamen. &#8220;Sie würden sich wieder dafür entscheiden und diese  Methode auch ihren Freunden empfehlen&#8221;, sagte Russell. Die spezielle  Ausrüstung im Versuch der australischen Wissenschaftler könnte womöglich  schon bald durch Programme ersetzt werden, die auch auf gewöhnlichen  Multimedia-PCs laufen, erklärte der Gesundheitsforscher. (<strong>Quelle</strong>:  American Academy of Orthopaedic Surgeons via <a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2011-01/aaoo-iri011911.php">Eurekalert.</a> Originalpublikation <a href="http://www.ejbjs.org/cgi/reprint/93/2/113">hier</a>).</li>
<li><strong>Mehr Straßenlärm, mehr Schlaganfälle:</strong> Bei Menschen über 65 Jahren  steigt das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden mit jeweils 10  Dezibel um 27 Prozent. Dies berichtet eine Arbeitsgruppe um Dr. Mette  Sørensen vom Institut für Krebs-Epidemiologie im dänischen Kopenhagen.  &#8220;Frühere Studien haben eine Beziehung zwischen Straßenlärm, erhöhtem  Blutdruck und Herzinfarkten aufgezeigt&#8221;, erinnerte Sørensen, &#8220;und unsere  Studie trägt nun zu den Beweisen bei, dass Straßenlärm eine Vielzahl  von Herz-Kreislauferkrankungen verursachen kann.&#8221; Ausgewertet wurden die  Daten von mehr als 50000 Dänen, deren Gesundheitsstatus man im Rahmen  einer großen Studie über Ernährung, Krebs und Gesundheit gewonnen hatte.  Im Verlauf der durchschnittlich zehnjährigen Beobachtungszeit war es in  dieser Gruppe zu annähernd 1900 Schlaganfällen gekommen. Ein Vergleich  mit dem Geräuschpegel an den Wohnorten der Studienteilnehmern hatte dann  gezeigt, dass es mit zunehmendem Straßenlärm mehr Schlaganfälle gegeben  hatte. Sørensen fordert deshalb, Menschen besser vor Lärm zu schützen.  Zwar räumte Sørensen aber ein, es sei noch nicht nachgewiesen, dass der  Lärm tatsächlich die Schlaganfälle verursacht. Wenn man jedoch von einem  ursächlichen Zusammenhang ausgeht, wäre Straßenlärm für etwa acht  Prozent aller Schlaganfälle verantwortlich und sogar für 19 Prozent  aller Hirnschläge bei über 65-Jährigen (<strong>Quelle</strong>: Pressemitteilung der  European Society for Cardiology via <a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2011-01/esoc-tni012411.php">Eurekalert</a>. Originalartikel: <a href="http://eurheartj.oxfordjournals.org/content/early/2011/01/08/eurheartj.ehq466.full.pdf+html">Road traffic noise and stroke: a prospective cohort study. <em>European Heart Journal</em>. doi:10.1093/eurheartj/ehq466</a>).</li>
<li><strong> </strong>
<p><br class="spacer_" /></p>
<div id="attachment_2013" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><strong><strong><a rel="attachment wp-att-2013" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2011/01/fundstuecke-januar-2011/kalb-mit-ohrmarken/"><img class="size-medium wp-image-2013  " title="Kalb mit Ohrmarken" src="http://simmformation.michaelsimm.de/wp-content/uploads/2011/01/E-2008-0925-Kalb-mit-Ohrmarken-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></strong></strong><p class="wp-caption-text">Kühe tragen womöglich Enzyme in sich, die Biosprit effektiver produzieren könnten</p></div>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>Das Geheimnis des Kuhmagens:</strong> Noch ist sie nicht besonders effektiv, die Umwandlung von Pflanzenmasse in Biosprit. Ein Bericht in der Fachzeitschrift <em>Science </em>verheißt  jedoch einen großen Schritt nach vorne bei dieser Zukunftstechnologie.  Den Schlüssel dazu könnten bislang unbekannte Mikroorganismen und deren  Enzyme liefern, die Forscher im Inneren eines Kuhmagens aufgespürt  haben. Daraus extrahierten Matthias Hess und seine Kollegen vom <a href="http://www.jgi.doe.gov/">Joint Genome Institute</a>, dem <a href="http://www.lbl.gov/">Lawrence Berkeley National Laboratory</a> und der UC Berkeley unter anderem das Erbmaterial von 15 Mikroben, die  in der freien Natur Biomasse verdauen, die sich bisher aber nicht im  Labor züchten ließen. Außerdem puzzelten sie Genfragmente zusammen,  welche die Bauanleitungen für zehntausende von Biokatalysatoren  darstellen, die Pflanzenmaterial zerlegen (<strong>Quelle</strong>: Pressemitteilungen  der <a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2011-01/uoia-tlt012711.php">University of Illinois</a> und des <a href="http://www.eurekalert.org/pub_releases/2011-01/dgi-hni012111.php">DOE/Joint Genome Institute</a>, beide via Eurekalert. Originalartikel: <a href="http://www.sciencemag.org/content/331/6016/463.full">Metagenomic  Discovery of Biomass-Degrading Genes and Genomes from Cow Rumen.  Science 28 January 2011: Vol. 331 no. 6016 pp. 463-467. DOI:  10.1126/science.1200387</a>).</p>
</li>
<li><strong>Vitamine nutzlos, Fischöl ebenso.</strong> Dies gilt zumindest für Patienten, die einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall erlitten haben. In einer randomisierten Studie französischer Wissenschaftler ergab sich unter 2501 Teilnehmern in vier Gruppen kein Unterschied in der Häufigkeit schwerwiegender kardiovaskulärer Ereignisse. Immer wieder hatten Wissenschaftler in den vergangenen 15 Jahren  berichtet, dass Menschen, die mehr B-Vitamine oder Omega-3-Fettsäuren zu  sich nehmen, seltener einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall  erlitten als der Durchschnitt der Bevölkerung. Auch wusste man bereits,  dass schon moderat erhöhte Blutwerte des Stoffwechselproduktes  Homocystein mit einem erhöhten Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen  einhergehen und dass Nahrungsergänzungsmittel mit Folsäure und Vitamin  B12 den Homocystein-Blutspiegel um ein Viertel zu senken vermögen. Die  Hoffnung, durch die Gabe von Vitaminen das Risiko für  Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern, wurde aber inzwischen in neun  großen Studien enttäuscht, und Untersuchungen mit Omega-3-Fettsäuren  hatten widersprüchliche Ergebnisse erbracht. &#8220;Diese Untersuchung bestätigt somit erneut, dass positive Zusammenhänge  aus Beobachtungsstudien keine gute Grundlage für Empfehlungen gegenüber  den Patienten sind“, warnt Professor Hans-Christoph Diener, Direktor der Neurologischen Universitätsklinik Duisburg-Essen (<strong>Quelle</strong>: <a href="http://dgn.org/pressemitteilungen/1499-praevention-nach-herzinfarkt-oder-schlaganfall-omega-3-fettsaeuren-und-b-vitamine-schuetzen-nicht.html">Pressemitteilung der Deutschen Gesellschaft für Neurologie</a>. Originalpublikation <a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21115589">hier</a>).</li>
<li><strong>Betrug im Gesundheitswesen:</strong> 700 Verurteilungen wegen  Versicherungsbetrug gab es im vergangenen Jahr im US-amerikanischen  Gesundheitswesen. Wenn ich einen <a href="http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=44421">Bericht</a> im Deutschen Ärzteblatt richtig  interpretiere, erhielt die US-Regierung deswegen im vergangenen  Haushaltsjahr vier Milliarden Dollar Entschädigungen von Pharmafirmen,  Kliniken, Ärzten und Pflegeheimen, die zumeist die staatliche  Krankenversicherung Medicare übers Ohr gehauen hatten. Glaubt man dem  republikanischen Abgeordnete Darrell Issa, sind die Betrugsfälle aber  nur die Spitze des Eisberges: Der behauptet nämlich, dass jährlich 92  Milliarden Dollar ´draufgehen für die Erstattung von Behandlungen, die  gar nicht stattgefunden haben.</li>
<li><strong>Hormon stärkt Gedächtnis:</strong> Ein neues Ziel für das Gehirndoping  haben Wissenschaftler um Christina Alberini an der Mount Sinai School of  Medicine in New York ausgemacht. Bei Ratten verbesserte das Eiweiß  IGF-II nicht nur die Fähigkeit, Neues zu lernen, sondern die Tiere  vergaßen ihre Lektionen auch seltener als unbehandelte Artgenossen.  Damit dies funktioniert musste IGF-II allerdings binnen ein bis zwei  Wochen nach der Lektion ins Gehirn gespritzt werden oder zeitgleich mit  dem Versuch, Gedächtnisinhalte abzurufen, berichtet das Fachmagazin <em> Nature </em>in der Ausgabe vom 27. Januar (<strong>Quelle</strong>:<a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44467/Wachstumsfaktor_foerdert_Erinnerungsvermoegen_bei_Ratten.htm"> </a><a href="http://www.nature.com/nature/journal/v469/n7331/full/nature09667.html">A critical role for IGF-II in memory consolidation and enhancement, Nature 469, 491–497. doi:10.1038/nature09667</a>. Siehe auch den ausführlicheren <a href="http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44467/Wachstumsfaktor_foerdert_Erinnerungsvermoegen_bei_Ratten.htm">Bericht</a> hierzu im Deutschen Ärzteblatt).</li>
<li><strong>Globale Erwärmung:</strong> 2010 war zusammen mit 2005 das wärmste Jahr  seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen. Eine vorläufige Berechnung der  <a href="http://www.noaa.gov/">US National Oceanic and Atmospheric Administration</a> ergab, dass 2010 um  0,62 Grad Celsius wärmer war, als der Durchschnitt für das 20ste Jahrhundert.  Es war außerdem das Jahr mit den bislang größten Niederschlägen.</li>
<li><strong>Einzelfall</strong>: Tiefe Hirnstimulation senkt therapieresistenten Bluthochdruck (Quelle: <a href="http://www.neurology.org/content/76/4/405.short">Patel NK et al. Deep brain stimulation relieves refractory hypertension. Neurology. 2011 Jan25;76(4):405-407</a> ).</li>
</ul>
<p><strong>Und außerdem:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://bit.ly/giL7Ds">Scheidungskinder denken 2-3 Mal häufiger an Selbstmord, sagen kanadische Psychologen.</a></li>
<li><a href="http://bit.ly/g9qSj7">Doping: Jeder 8. junge Gewichtheber in den USA nimmt illegal HGH oder IGF-1, dazu Steroide und Drogen von der Straße.</a></li>
<li><a href="http://bit.ly/giTPmH">Darmkrebs: Ein Gentest von Forschern der TU München und Agendia soll Rückfall-gefährdete Patienten aufspüren.</a></li>
<li><a href="http://nyti.ms/fiBkTf">Gentests: Menschen wollen Wissen, keine Bevormundung, urteilt John Tierney in der New York Times</a>.</li>
<li><a href="http://bit.ly/ezOWjU">Asthma: Warnung vor dem Anfall durch einen  &#8220;Entzündungs-Sensor&#8221; für die Atemluft?</a></li>
<li><a href="http://bit.ly/i5BljS">Verpackung aus &#8220;Killerpapier&#8221; mit Nanobeschichtung soll Bakterien in Lebensmitteln bekämpfen.</a></li>
</ul>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><img src="http://vg03.met.vgwort.de/na/4be1f9c704404daa900e3db9ee1a01f3" alt="" width="1" height="1" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://simmformation.michaelsimm.de/2011/01/fundstuecke-januar-2011/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Was sonst noch war in KW 34</title>
		<link>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/08/was-sonst-noch-war-in-kw-34/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=was-sonst-noch-war-in-kw-34</link>
		<comments>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/08/was-sonst-noch-war-in-kw-34/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Aug 2010 04:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MSimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Schweinegrippe]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://simmformation.michaelsimm.de/?p=1937</guid>
		<description><![CDATA[Die Schweinegrippe-Pandemie ist vorbei, verkündet die Weltgesundheitsorganisation WHO am Dienstag, dem 10.8.2010. Wie es nun weitergehen soll und welche Impfstoffe für die kommende Saison empfohlen werden, steht hier, und außerdem gibt es eine Übersichtsseite zu H1N1 mit laufend aktualisierten Einschätzungen der aktuellen Situation. All diese Infos sind auf englisch. Salat schmeckt nicht (das wusste ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="height:33px;" class="really_simple_share"><div style="width:100px;" class="really_simple_share_facebook_like"> 
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fsimmformation.michaelsimm.de%2F2010%2F08%2Fwas-sonst-noch-war-in-kw-34%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=100&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
					scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:100px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
			</div><div style="width:90px;" class="really_simple_share_google1"> 
				<g:plusone size="medium" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/08/was-sonst-noch-war-in-kw-34/" ></g:plusone>
			</div><div style="width:110px;" class="really_simple_share_twitter"> 
				<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
					data-text="Was sonst noch war in KW 34" data-url="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/08/was-sonst-noch-war-in-kw-34/"></a> 
			</div></div>
		<div style="clear:both;"></div><ul>
<li>Die Schweinegrippe-Pandemie ist vorbei, <a href="http://www.who.int/mediacentre/news/statements/2010/h1n1_vpc_20100810/en/index.html">verkündet die Weltgesundheitsorganisation WHO</a> am Dienstag, dem 10.8.2010. Wie es nun weitergehen soll und welche Impfstoffe für die kommende Saison empfohlen werden, steht <a href="http://www.who.int/csr/disease/swineflu/notes/briefing_20100810/en/index.html">hier</a>, und außerdem gibt es eine <a href="http://www.who.int/csr/disease/swineflu/en/">Übersichtsseite zu H1N1</a> mit laufend aktualisierten Einschätzungen der aktuellen Situation. All diese Infos sind auf englisch.</li>
<li>Salat schmeckt nicht (das wusste ich schon) und er ist auch nicht gesund (das habe ich geahnt). Beide Thesen stammen von dem hoch geschätzten Kollegen <a href="http://www.faz.net/s/RubD87FF48828064DAA974C2FF3CC5F6867/Doc~E0A68182AD0E04503BC8E41597BBD721D~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Jörg Albrecht</a>, sind witzig vorgetragen und <a href="http://www.faz.net/s/Rub268AB64801534CF288DF93BB89F2D797/Doc~E29FBDAD5CC4B4908AA11B51C9033FACB~ATpl~Ecommon~Sspezial.html">nachzulesen in der Online-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/08/was-sonst-noch-war-in-kw-34/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>USA: Gen-Raps macht sich selbstständig</title>
		<link>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/08/usa-gen-raps-macht-sich-selbststandig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=usa-gen-raps-macht-sich-selbststandig</link>
		<comments>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/08/usa-gen-raps-macht-sich-selbststandig/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 04:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MSimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pharma, Gen- und Biotech]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Gentechnik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://simmformation.michaelsimm.de/?p=1875</guid>
		<description><![CDATA[Gentechnisch veränderte Rapspflanzen haben sich im US-Bundesstaat Nord-Dakota in der Wildnis breitgemacht, berichten Forscher auf der Jahreskonferenz der us-amerikanischen ökologischen Gesellschaft (ESA). Bei ihren Stichproben hatten die Wissenschaftler um Meredith G. Schafer von der Universitat Arkansas insgesamt 5400 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Landstaßen bereist. In Abständen von jeweils 8 Kilometern suchten sie dabei jeweils auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="height:33px;" class="really_simple_share"><div style="width:100px;" class="really_simple_share_facebook_like"> 
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fsimmformation.michaelsimm.de%2F2010%2F08%2Fusa-gen-raps-macht-sich-selbststandig%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=100&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
					scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:100px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
			</div><div style="width:90px;" class="really_simple_share_google1"> 
				<g:plusone size="medium" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/08/usa-gen-raps-macht-sich-selbststandig/" ></g:plusone>
			</div><div style="width:110px;" class="really_simple_share_twitter"> 
				<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
					data-text="USA: Gen-Raps macht sich selbstständig" data-url="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/08/usa-gen-raps-macht-sich-selbststandig/"></a> 
			</div></div>
		<div style="clear:both;"></div><p>Gentechnisch veränderte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Raps">Raps</a>pflanzen haben sich im US-Bundesstaat Nord-Dakota in der Wildnis breitgemacht, berichten Forscher auf der Jahreskonferenz der <a href="http://www.esa.org/">us-amerikanischen ökologischen Gesellschaft (ESA)</a>. Bei ihren Stichproben hatten die Wissenschaftler um Meredith G. Schafer von der <a href="http://www.uark.edu/home/">Universitat Arkansas</a> insgesamt 5400 Kilometer Autobahnen, Bundes- und Landstaßen bereist. In Abständen von jeweils 8 Kilometern suchten sie dabei jeweils auf einem Streifen von einem Meter Breite und 50 Meter Länge nach den gelb leuchtenden Gewächsen. Auf mehr als 400 dieser Teststreifen wurden die Forscher fündig und zählten dort bis zu 175 Pflanzen pro Quadratmeter. Jeweils eines dieser Gewächse wurde dann eingesammelt, fotografiert und später im Labor untersucht.<img src="http://vg04.met.vgwort.de/na/ba1010c652b742848b548cb347ed0c68" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div id="attachment_1880" class="wp-caption alignleft" style="width: 253px"><a rel="attachment wp-att-1880" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/08/usa-gen-raps-macht-sich-selbststandig/raps-aus-kohler/"><img class="size-medium wp-image-1880" title="Raps aus Köhler" src="http://simmformation.michaelsimm.de/wp-content/uploads/2010/08/Raps-aus-Köhler-243x300.jpg" alt="" width="243" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Garantiert ohne Gentechnik: Raps aus dem Buch Köhlers Medizinal-Pflanzen von 1887</p></div>
<p>In annähernd 350 Proben &#8211; also über 85 Prozent aller eingesammelten Pflanzen &#8211; konnten die Wissenschaftler dabei die Eiweißstoffe CP4 EPSPS und PAT nachweisen. Beide Substanzen werden in der Natur zwar von bestimmten Bakterien gebildet,  in wilden und herkömmlich gezüchteten Rapspflanzen kommen sie aber nicht vor. Erst nach einem Gentransfer im Labor entstanden vor einigen Jahren Rapspflanzen, die CP4 EPSPS bzw. PAT bilden und denen die Unkrautvernichtungsmittel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glyphosat">Glyphosat</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Glufosinat">Glufonisat</a> deshalb nur noch wenig ausmachen. Bauern, die diesen &#8220;Gen-Raps&#8221; gekauft und angebaut haben, versprechen sich davon höhere Einkommen, weil die Bewirtschaftung der Felder einfacher wird. Gleich doppelt profitieren Firmen wie Monsanto oder Bayer, die nicht nur Glyphosat und Glufonisat unter Namen wie &#8220;Roundup&#8221;, &#8220;Basta&#8221; oder &#8220;Liberty&#8221; verkaufen, sondern auch noch das gentechnisch veränderte Saatgut. Kritiker sehen angesichts dieser Praktiken einerseits die Gefahr einer Monopolisierung der Landwirtschaft, andererseits befürchten Umweltschützer eine unkontrollierte Ausbreitung Herbizid-resistenter Pflanzen in der Natur.</p>
<p>Während gentechnisch veränderter Raps in der EU bisher nur zu Versuchszwecken angepflanzt werden darf, dominieren diese Pflanzen in Kanada und den USA auf über 90 Prozent der gesamten Anbaufläche für Raps. In den USA entspricht dies derzeit etwa zwei Millionen Hektar, teilten die Wissenschafter um Schafer mit, und man habe diese Pflanze auch deshalb untersucht, weil hier eine Auswilderung besonders wahrscheinlich sei.</p>
<p>Mit ihrer Arbeit hätten sie nun einen &#8220;unumstößlichen Beweis&#8221; erbracht, dass gentechnisch veränderte Pflanzen außerhalb von kultivierten Flächen wachsen, betonen Schafer und ihre Mitarbeiter.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://eco.confex.com/eco/2010/techprogram/P27199.HTM">Schafer MG et al. Evidence for the establishment and persistence of genetically modified canola populations in the U.S. ESA 95th Annual Meeting (2010). Abstract PS 103-166</a></li>
</ul>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transgener_Raps">Transgener Raps heißt das Gewächs, um das es in diesem Wikipedia-Artikel geht</a>. Um Verwirrung zu vermeiden: Dies ist lediglich der wissenschaftliche Ausdruck für &#8220;Gen-Raps&#8221;.</li>
<li>Ebenfalls in der Wikipedia: Hintergrundinformationen über die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCne_Gentechnik">Grüne Gentechnik</a>.</li>
<li>Auch <a href="http://green.blogs.nytimes.com/2010/08/06/an-invader-biotech-canola/">die New York Times hat das Thema in diesem Hintergrund-Bericht aufgegriffen</a>.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/08/usa-gen-raps-macht-sich-selbststandig/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zöliakie: Giftige Bestandteile des Glutens enttarnt</title>
		<link>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/07/zoliakie-giftige-bestandteile-des-glutens-enttarnt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zoliakie-giftige-bestandteile-des-glutens-enttarnt</link>
		<comments>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/07/zoliakie-giftige-bestandteile-des-glutens-enttarnt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 11:13:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MSimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pharma, Gen- und Biotech]]></category>
		<category><![CDATA[Allergie]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Zöliakie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://simmformation.michaelsimm.de/?p=1828</guid>
		<description><![CDATA[60 Jahre nachdem der Getreidebestandteil Gluten als Verursacher der Zöliakie dingfest gemacht wurde, sind australische Wissenschaftler einer Therapie für die bislang unheilbare Autoimmunerkrankung einen Schritt näher gekommen. Professor Bob Anderson und seine Mitarbeiter am Walter und Eliza Hall-Institut für Medizinische Forschung in Melbourne haben in äußerst aufwändigen Versuchen heraus gefunden, welche Abschnitte des auch als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="height:33px;" class="really_simple_share"><div style="width:100px;" class="really_simple_share_facebook_like"> 
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fsimmformation.michaelsimm.de%2F2010%2F07%2Fzoliakie-giftige-bestandteile-des-glutens-enttarnt%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=100&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
					scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:100px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
			</div><div style="width:90px;" class="really_simple_share_google1"> 
				<g:plusone size="medium" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/07/zoliakie-giftige-bestandteile-des-glutens-enttarnt/" ></g:plusone>
			</div><div style="width:110px;" class="really_simple_share_twitter"> 
				<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
					data-text="Zöliakie: Giftige Bestandteile des Glutens enttarnt" data-url="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/07/zoliakie-giftige-bestandteile-des-glutens-enttarnt/"></a> 
			</div></div>
		<div style="clear:both;"></div><p>60 Jahre nachdem der Getreidebestandteil Gluten als Verursacher der Zöliakie dingfest gemacht wurde, sind australische Wissenschaftler einer Therapie für die bislang unheilbare Autoimmunerkrankung einen Schritt näher gekommen. <a href="http://www.wehi.edu.au/faculty_members/dr_bob_anderson">Professor Bob Anderson</a> und seine Mitarbeiter am <a href="http://www.wehi.edu.au/">Walter und Eliza Hall-Institut für Medizinische Forschung</a> in Melbourne haben in äußerst aufwändigen Versuchen heraus gefunden, welche Abschnitte des auch als &#8220;Klebereiweiß&#8221; bezeichneten Glutens den Dünndarm schädigen können.<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/7913a7be0f9c49b9ab45bb5b287f2bab" alt="" width="1" height="1" /></p>
<div id="attachment_1841" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><a rel="attachment wp-att-1841" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/07/zoliakie-giftige-bestandteile-des-glutens-enttarnt/anderson/"><img class="size-full wp-image-1841" title="Anderson" src="http://simmformation.michaelsimm.de/wp-content/uploads/2010/07/Anderson.jpg" alt="" width="200" height="133" /></a><p class="wp-caption-text">Bob Anderson will mit seiner Firma Nexpep eine Immuntherapie gegen die Zöliakie entwickeln (Foto: Czesia Markiewicz, Walter and Eliza Hall Institute)</p></div>
<p>Eine von Anderson geleitete Biotech-Firma namens <a href="http://www.nexpep.com/">Nexpep</a> habe dieses Wissen bereits umgesetzt um eine experimentelle Immuntherapie zu entwickeln, die Patienten gegenüber Gluten &#8220;desensibilisieren&#8221; soll, heißt es in einer Pressemitteilung. Eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klinische_Studie">klinische Studie</a> der Phase I sei bereits im Juni abgeschlossen worden, die Ergebnisse würden &#8220;in den nächsten Monaten&#8221; erwartet. Noch sind Menschen, die an Zöliakie leiden, dazu gezwungen, sich zeitlebens glutenfrei zu ernähren. Da die allergie-auslösenden Bestandteile von Gluten sowohl in Weizen, als auch in Roggen, Gerste und Hafer enthalten sind und diese wiederum in sehr vielen verarbeiteten Lebensmitteln und Fertigprodukten vorkommen, müssen Zöliakie-Patienten mit erheblichen Einschränken leben. Normales Brot ist für sie ebenso tabu wie Bier, Pasta oder Kekse. Glutenfreie Ersatzprodukte sind zwar mittlerweile nicht mehr nur in Reformhäusern, sondern auch in manchen Supermärkten erhältlich. Die Mehrkosten der Patienten, die in einer australischen Untersuchung umgerechnet etwa 900 Euro jährlich ausmachten, werden von den hiesigen gesetzlichen Krankenkassen aber nicht ersetzt.</p>
<p>Weltweit soll Schätzungen zufolge etwa jeder dreihunderste Mensch von der auch als &#8220;Sprue&#8221; oder &#8220;glutenbedingte Enteropathie&#8221; bekannten Krankheit betroffen sein. Schon bei Kleinkindern und Säuglingen kann sie zu geblähtem Bauch und häufigem heftigem Stuhlgang führen, sowie zu Übelkeit und Erbrechen, Gewichtsverlust und Entwicklungsstörungen. Bei Erwachsenen kann sich das Leiden auch mit zahlreichen anderen Symptomen bemerkbar machen, darunter Müdigkeit und schlechte Laune sowie Mangelzustände (z. B. Eisen, Folsäure, Vitamin K und D, Kalzium), die den Körper wiederum anfällig für Infektionen machen.</p>
<p>Seit vor 60 Jahren Gluten als Auslöser der Zöliakie entdeckt wurde, war es das höchste Ziel der Forschung, die giftigen Eiweißbestandteile im Gluten zu identifizieren, erklärte Anderson: &#8220;Und wir haben das getan.&#8221; Wie die Forscher in der Fachzeitschrift <em>Science Translational Medicine</em> berichten, wurden im Laufe der neujährigen Untersuchung über 200 Zöliakie-Patienten in Australien und Großbritannien untersucht &#8211; das sind zehn mal mehr als in vorherigen Studien. Die Freiwilligen mussten dabei an drei aufeinander folgenden Tagen Weizenbrot, Gerstenbrei oder Roggenmuffins essen, um eine Immunantwort gegen Gluten auszulösen. Dann fischten die Forscher jene Immunzellen aus dem Blut der Patienten, die aggresiv auf Gluten reagierten und testeten Tausende von Bruchstücken des Klebereiweißes daraufhin, ob sie die Immunzellen zu reizen vermochten. So fanden die Wissenschaftler ein &#8220;toxisches Trio&#8221;: Drei Fragmente, die offensichtlich die Krankheit auslösen können.</p>
<p>Dieses toxische Trio ist auch die Grundlage für die neue Immuntherapie, welche Anderson nun mit seinen Kollegen entwickeln will. Den Patienten werden dabei zunächst winzige Mengen der Eiweißfragmente gespritzt und deren Dosierung wird allmählich erhöht, sodass sich die überschießende Immunreaktion abschwächt. Das Prinzip ist als Hyposensibilisierung bekannt ist und erzielt beispielsweise beim Heuschnupfen Erfolgsquoten von annähernd 50 Prozent. Sollte ähnliches auch bei einer Hyposensibilisierung mit dem toxischen Trio gelingen, wäre dies nicht nur für Zöliakie-Patienten eine gute Nachricht. Auch der an der Firma Nexpep beteiligte Anderson dürfte dann finanziell ausgesorgt haben. Die Zahl der Patienten wachse jedes Jahr um 20 Prozent, heißt es auf der Webseite des Unternehmens &#8211; und damit auch der Markt für einen Impfstoff.<strong> </strong></p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://stm.sciencemag.org/content/2/41/41ra51.abstract">Tye-Din et al. Comprehensive, quantitative mapping of t cell epitopes in gluten in celiac disease.  Science Translational Medicine (2010) 2;41</a></li>
</ul>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<ul>
<li>Ziemlich aktuell: Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Z%C3%B6liakie">Stand des Wissens zur Zöliakie bei Wikipedia</a></li>
<li>Aus einem Guss und gründlich recherchiert scheint mir der <a href="http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=32739">Artikel &#8220;Wenn  Getreide krank macht&#8221; von Kerstin Pohl</a>, den ich in der Pharmazeutischen  Zeitung online gefunden habe.</li>
<li>Als Ratgeber für Betroffene eignet sich m.E. besonders gut der <a href="http://www.stern.de/ernaehrung/erkrankungen/zoeliakie-wenn-gluten-den-koerper-quaelt-615793.html">Beitrag &#8220;Wenn Gluten den Körper quält&#8221; auf der Webseite der Zeitschrift &#8220;Stern&#8221;</a>.</li>
<li>Die <a href="http://www.dzg-online.de/">Deutsche Zöliakie Gesellschaft</a> ist eine Selbsthilfeorganisation, deren Ziele der &#8220;Informations- und  Erfahrungsaustausch von Betroffenen und Angehörigen, die praktische  Lebenshilfe sowie die gegenseitige emotionale Unterstützung und  Motivation zu einem positivem Umgang mit der Erkrankung Zöliakie /  Sprue&#8221; sind. Bemerkenswert: Die drei Vorstandsmitglieder gehören selbst zum Kreis der Betroffenen  Menschen oder haben Kinder mit Zöliakie.</li>
<li><a href="http://clinicaltrials.gov/ct2/show/NCT00879749?term=nexpep&amp;rank=1">Details zur experimentellen Immuntherapie der Firma Nexpep in der englischsprachigen Datenbank Clinicaltrials.gov</a>.</li>
</ul>
<ul>
<li>
<ul>
</ul>
</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/07/zoliakie-giftige-bestandteile-des-glutens-enttarnt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit dunkler Schokolade gegen den Schlaganfall?</title>
		<link>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/03/mit-dunkler-schokolade-gegen-den-schlaganfall/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mit-dunkler-schokolade-gegen-den-schlaganfall</link>
		<comments>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/03/mit-dunkler-schokolade-gegen-den-schlaganfall/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 10:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MSimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirn & Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Herz]]></category>
		<category><![CDATA[Schlaganfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://simmformation.michaelsimm.de/?p=1440</guid>
		<description><![CDATA[Als Schokoladen-Fan freue ich mich über die folgende Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Postdam-Rehbrücke. Wenn es stimmt, was dessen Wissenschaftler in einer großen Studie mit 20000 Teilnehmern heraus gefunden haben, dann ist ein tägliches kleines Stück (rezeptfreier) dunkler Schokolade ähnlich wirksam zur Senkung des Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risikos, wie die besten Medikamente, die es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="height:33px;" class="really_simple_share"><div style="width:100px;" class="really_simple_share_facebook_like"> 
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fsimmformation.michaelsimm.de%2F2010%2F03%2Fmit-dunkler-schokolade-gegen-den-schlaganfall%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=100&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
					scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:100px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
			</div><div style="width:90px;" class="really_simple_share_google1"> 
				<g:plusone size="medium" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/03/mit-dunkler-schokolade-gegen-den-schlaganfall/" ></g:plusone>
			</div><div style="width:110px;" class="really_simple_share_twitter"> 
				<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
					data-text="Mit dunkler Schokolade gegen den Schlaganfall?" data-url="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/03/mit-dunkler-schokolade-gegen-den-schlaganfall/"></a> 
			</div></div>
		<div style="clear:both;"></div><p>Als Schokoladen-Fan freue ich mich über die folgende Pressemitteilung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung in Postdam-Rehbrücke. Wenn es stimmt, was dessen Wissenschaftler in einer großen Studie mit 20000 Teilnehmern heraus gefunden haben, dann ist ein tägliches kleines Stück (rezeptfreier) dunkler Schokolade ähnlich wirksam zur Senkung des Schlaganfall- und Herzinfarkt-Risikos, wie die besten Medikamente, die es derzeit gegen Herzkreislauferkrankungen gibt. Natürlich ist dies kein seriöser Vergleich, und mancher Kollege wird mich deshalb vielleicht schelten, denn untersucht wurden im ersten Fall die Ernährungsgewohnheiten gesunder Männer, während die Medikamente ja in der Regel nur besonders gefährdeten Personen verschrieben werden. Aber interessant wäre es doch, so eine Vergleichsstudie von Statinen gegen Schokolade und ich würde mich dafür sogar freiwillig melden&#8230;<img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/0c868b7f44614e128d3cbf767e838ab4" alt="" width="1" height="1" /></p>
<h3>Langzeitstudie: Schokolade kann das Risiko für            Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken</h3>
<p>Der tägliche Verzehr von einem            kleinen Stück Schokolade kann das Risiko für  Herz-Kreislauf-Erkrankungen            senken, insbesondere für Schlaganfall. Dabei ist der Effekt  zum            Teil auf eine blutdrucksenkende Wirkung der Schokolade  zurückzuführen.            Zu diesem Ergebnis kam ein Forscherteam vom <a href="http://www.dife.de/index.php">Deutschen Institut  für            Ernährungsforschung (DIfE)</a>, nachdem es die Daten einer großen            Langzeitstudie mit circa 20000 Teilnehmern ausgewertet  hatte.</p>
<div id="attachment_1443" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a rel="attachment wp-att-1443" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/03/mit-dunkler-schokolade-gegen-den-schlaganfall/schokolade-quelle-wikipedia/"><img class="size-medium wp-image-1443  " title="Schokolade - Quelle Wikipedia" src="http://simmformation.michaelsimm.de/wp-content/uploads/2010/03/Schokolade-Quelle-Wikipedia-300x288.jpg" alt="" width="300" height="288" /></a><p class="wp-caption-text">Mmmm - dunkle Schokolade. Und gesund ist sie auch noch, denn sieben Gramm am Tag senken den Blutdruck senken und verringern dadurch das Risiko für Herzinfarkte und Schlaganfälle (Foto: Wikipedia)</p></div>
<p>Der in dunkler Schokolade enthaltene Kakao enthält viele  Flavanole,            die sich günstig auf die Elastizität der Blutgefäße            und den Blutdruck auswirken. Dies haben in den letzten Jahren  verschiedene            klinische Kurzzeitstudien belegen können. Ergebnisse aus  Langzeitstudien            gab es aber kaum. Für die DIfE-Forscher war dies der Grund, den  Sachverhalt            mit Hilfe der Potsdamer Epic-Studiendaten zu überprüfen und            mit dem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung  zu            bringen. Die Epic-Studie ist ein europaweites Projekt, das die Zusammenhänge zwischen Ernährung,            Krebs und anderen chronischen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes  untersucht.            Insgesamt hat Epic 519000 Teilnehmer, deren Daten von 23 Zentren in zehn Ländern erfasst werden. Epic ist eine prospektive Studie, was bedeutet, dass TeilnehmerInnen zu Beginn der Studie noch nicht an der zu  untersuchenden            Krankheit leiden. Die Risikofaktoren für eine bestimmte  Erkrankung            lassen sich so vor ihrem Entstehen erfassen. Bei retrospektiven (&#8220;zurückschauenden&#8221;) Studien dagegen werden bereits erkrankte Menschen befragt. Diese Methode hat aber eine geringere Aussagekraft, weil die Daten durch ein schlechtes Gedächtnis und verfälschte Erinnerungen der Studienteilnehmer ungenauer sind.</p>
<p>In der aktuellen Studie erlitten während der  durchschnittlichen            Nachbeobachtungszeit von etwa acht Jahren 166  Studienteilnehmer einen            Herzinfarkt – 136 Personen erkrankten an einem Schlaganfall.  Aus            den in den Jahren 1994 bis 1998 erhobenen Epic-Basisdaten  ermittelten            die Forscher die Zusammenhänge zwischen dem  Schokoladenverzehr,            dem Blutdruck und dem Auftreten von  Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</p>
<p>Wie die Studie zeigt, haben Personen, die im Schnitt etwa  sieben Gramm            kakaohaltiger Schokolade pro Tag verzehren, im Vergleich zu  Personen,            die nur wenig Schokolade essen, ein um fast 40 Prozent  verringertes            Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dabei sank das  Schlaganfallrisiko            um fast die Hälfte – das Herzinfarktrisiko verminderte sich            um 27 Prozent. Der Erstautor der neuen Studie, Brian Buijsse, war bereits vor vier Jahren durch die  Auswertung            einer niederländischen Bevölkerungsstudie mit 470 Männern zu ganz ähnlichen Ergebnissen gekommen: Dort hatte sich gezeigt, dass  Personen,            die im Durchschnitt täglich vier Gramm Kakao verzehren, nicht  nur            einen niedrigeren Blutdruck, sondern in dem 15-jährigen Beobachtungszeitraum auch ein vermindertes  Risiko hatten,            an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Vier Gramm Kakao  ist eine            Menge, die mit zehn Gramm Bitterschokolade vergleichbar ist.</p>
<p>„Schokolade ist für ihren blutdrucksenkenden Effekt bekannt.            Da ein hoher Blutdruck für Schlaganfälle ein stärkerer            Risikofaktor ist als für Herzinfarkte, haben wir erwartetet,  dass            der Schokoladenverzehr auch stärker mit einem verminderten  Schlaganfallrisiko            verbunden ist. Genau dies haben wir in den Studiendaten  gesehen“,            sagte Buijsse.</p>
<p>In der aktuellen Studie hatten die Personen mit dem höchsten  Schokoladenverzehr            einen geringeren Blutdruck als die Personen mit dem geringsten  Schokoladenverzehr.            Allerdings war der Blutdruckunterschied weniger stark  ausgeprägt            als in anderen Studien. Ein Grund für die relativ geringe  Blutdrucksenkung            könne die Vorliebe der meisten Studienteilnehmer für  Vollmilchschokolade            sein, mutmaßt Buijsse. Denn Vollmilchschokolade hat einen  geringeren            Kakaoanteil als Bitterschokolade und somit auch einen  geringeren Anteil            an blutdrucksenkenden Flavanolen.</p>
<p>Heiner Boeing, Studienleiter der Potsdamer EPIC-Studie, merkt  an, dass            die neuen Studienergebnisse keinen Freibrief für einen  ungehemmten            Schokoladenverzehr erteilen. Denn Schokolade in großen Mengen  konsumiert            macht dick und ist damit ungesund. Geringe Mengen Schokolade  können            dagegen die kardiovaskuläre Gesundheit verbessern. Dabei sind  insbesondere            Schokoladen mit einem hohen Kakaoanteil zu empfehlen.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p>Buijsse et al. Chocolate  consumption            in relation to blood pressure and   risk of cardiovascular  disease in            German adults. European Heart Journal DOI  10.1093/eurheartj/ehq068</p>
<p><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16505260">Buijsse B, Feskens EJ, Kok FJ,  Kromhout D.  Cocoa intake,  blood pressure, and  cardiovascular mortality:             the Zutphen  Elderly Study. Arch Intern Med.  2006 Feb            27;166(4):411-7.</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/03/mit-dunkler-schokolade-gegen-den-schlaganfall/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Wochenschau 01-2010</title>
		<link>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/01/die-wochenschau-01-2010/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-wochenschau-01-2010</link>
		<comments>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/01/die-wochenschau-01-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 16:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MSimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Pharma, Gen- und Biotech]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneikosten]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Stammzellen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://simmformation.michaelsimm.de/?p=1195</guid>
		<description><![CDATA[Wie angekündigt versuche ich mit diesem Wochenrückblick etwas mehr Bewegung und mehr Inhalte auf dieser Webseite zu präsentieren. In der ersten Woche des neuen Jahrzehnts gab es gleich mehrere News zum Thema Alzheimer und Altern. Neben einem Bericht, dass Handystrahlung &#8211; zumindest bei Labormäusen &#8211; den Gedächtnisschwund rückgängig machen konnte und einem weiteren Mausexperiment das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="height:33px;" class="really_simple_share"><div style="width:100px;" class="really_simple_share_facebook_like"> 
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fsimmformation.michaelsimm.de%2F2010%2F01%2Fdie-wochenschau-01-2010%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=100&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
					scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:100px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
			</div><div style="width:90px;" class="really_simple_share_google1"> 
				<g:plusone size="medium" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/01/die-wochenschau-01-2010/" ></g:plusone>
			</div><div style="width:110px;" class="really_simple_share_twitter"> 
				<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
					data-text="Die Wochenschau 01-2010" data-url="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/01/die-wochenschau-01-2010/"></a> 
			</div></div>
		<div style="clear:both;"></div><p>Wie angekündigt versuche ich mit diesem Wochenrückblick etwas mehr Bewegung und mehr Inhalte auf dieser Webseite zu präsentieren. In der ersten Woche des neuen Jahrzehnts gab es gleich mehrere News zum Thema Alzheimer und Altern. Neben einem <a href="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/01/handystrahlung-schuetzt-maeuse-vor-alzheimer/">Bericht, dass Handystrahlung &#8211; zumindest bei Labormäusen &#8211; den Gedächtnisschwund rückgängig machen konnte</a> und einem weiteren Mausexperiment das <a href="http://simmformation.michaelsimm.de/2010/01/kombinationstherapie-gegen-alzheimer-in-sicht/">Hoffnung auf eine Kombinationsbehandlung</a> weckte, fand ich auch die folgende Meldung:</p>
<ul>
<li>Ein Nährstoff-Mix namens Souvenaid konnte das Wortgedächtnis bei Patienten mit beginnender Alzheimer-Erkrankung verbessern. Bei der von Danone, dem Hersteller der Substanz, bezahlten Studie hatten 225 Teilnehmer nach dem Losprinzip 12 Wochen lang täglich ein Mal entweder Souvenaid oder ein gleich schmeckendes Getränk ohne Wirkstoffe (Placebo) eingenommen. Danach hätten 40 Prozent der Patienten unter Souvenaid sich besser an Worte erinnert, aber nur 24 Prozent derjenigen, die das Placebo bekamen, berichtet die Zeitschrift <em>Alzheimer&#8217;s and Dementia</em>. Der Nährstoffmix enthält außer Uridin, Cholin und Omega-3-Fettsäuren auch Vitamin B, Phospholipide und Antioxidantien und soll angeblich das Wachstum der Synapsen fördern &#8211; jener Zellstrukturen also, die dazu dienen, Signale zwischen benachbarten Nervenzellen zu übertragen. Beim Adas-Cog, einem weit verbreiteten und allgemein anerkannten Leistungstest für Alzheimer-Patienten zeigte sich jedoch kein Unterschied zwischen Souvenaid und dem Getränk ohne die Wirkstoffe.</li>
<li>Wie einer <a href="http://bit.ly/8mLHrl">Broschüre des Robert-Koch-Instituts</a> zu entnehmen ist, wurden im Jahr 2006 in Deutschland für den Erhalt der Gesundheit und die Linderung von Krankheitsfolgen durchschnittlich 2.870 Euro für jeden Einwohner ausgegeben – zusammen entsprach das einer Summe von 236 Milliarden Euro. Zusätzlich ist der Verlust am Arbeitsmarkt infolge von Arbeitsunfähigkeit, Invalidität und Mortalität mit rund 4 Millionen Erwerbstätigkeitsjahren zu berücksichtigen. Die höchsten Kosten entstanden durch Krankheiten des Kreislaufsystems (35,2 Milliarden Euro), an zweiter Stelle stehen die Kosten für Krankheiten des Verdauungssystems (32,7 Milliarden) und an dritter die für psychische und Verhaltensstörungen (26,7 Milliarden). Fast gleich hoch waren die Ausgaben für Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems. Angesichts einer wesentlich längeren Lebenszeit finde ich es wenig überraschend, dass Frauen fast 36 Milliarden Euro mehr Kosten verursacht haben als Männer. Aber es ist ein Punkt, der mir bei den ständigen Diskussionen um Gleichberechtigung und Gehaltsunterschiede durchaus erwähnenswert scheint.</li>
<li>Mehrere Pharmakonzerne sind in das Visier der EU-Kommission geraten. Sie stehen im Verdacht, den Herstellern von Nachahmerprodukten (Generika) Geld gezahlt zu haben, um die preiswertere Konkurrenz aus dem Markt zu halten. In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung heißt es dazu, betroffen seien die britischen Konzerne GlaxoSmithKline und AstraZeneca sowie Novartis und Roche aus der Schweiz und Sanofi-Aventis in Frankreich. In Deutschland gingen Anfragen bei Boehringer Ingelheim, beim Darmstädter Merck-Konzern sowie beim Bad Vilbeler Generikahersteller Stada ein. Siehe dazu auch den <a href="http://simmformation.michaelsimm.de/2009/07/eu-komission-sieht-pharmaindustrie-als-preistreiber/">Bericht über &#8220;beunruhigende Trends&#8221; auf dem Pharmamarkt</a>.</li>
<li>China ist zu einem der führenden Länder in der Stammzellforschung geworden. Noch im Jahr 2000 hatten Wissenschaftler aus China lediglich 37  Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften vorzuweisen, im Jahr 2008 waren es bereits 1116. Nur die USA, Deutschland, Japan und Großbritannien hätten mehr Fachartikel produziert, ergab eine Analyse des McLaughlin-Rotman Centre for Global Health.</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://simmformation.michaelsimm.de/2010/01/die-wochenschau-01-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Oregano soll Depressionen verhindern</title>
		<link>http://simmformation.michaelsimm.de/2009/10/oregano-soll-depressionen-vertreiben/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=oregano-soll-depressionen-vertreiben</link>
		<comments>http://simmformation.michaelsimm.de/2009/10/oregano-soll-depressionen-vertreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 18:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MSimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gehirn & Geist]]></category>
		<category><![CDATA[Mensch & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[SfN]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://simmformation.michaelsimm.de/?p=727</guid>
		<description><![CDATA[Vielleicht ist ja doch nicht alles Aberglaube, was aus dem Mittelalter stammt:  Oregano wurde einstmals vermeintlichen Hexen unter die Nase gehalten, um den Teufel zu vertreiben. Zum Schutz vor bösen Mächten legte man es in den Brautschuh und seinen Beinamen &#8220;Wohlgemut&#8221; erhielt das Kraut, weil es angeblich Kummer vertreiben und die Menschen fröhlich machen sollte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="height:33px;" class="really_simple_share"><div style="width:100px;" class="really_simple_share_facebook_like"> 
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fsimmformation.michaelsimm.de%2F2009%2F10%2Foregano-soll-depressionen-vertreiben%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=100&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
					scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:100px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
			</div><div style="width:90px;" class="really_simple_share_google1"> 
				<g:plusone size="medium" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2009/10/oregano-soll-depressionen-vertreiben/" ></g:plusone>
			</div><div style="width:110px;" class="really_simple_share_twitter"> 
				<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
					data-text="Oregano soll Depressionen verhindern" data-url="http://simmformation.michaelsimm.de/2009/10/oregano-soll-depressionen-vertreiben/"></a> 
			</div></div>
		<div style="clear:both;"></div><p>Vielleicht ist ja doch nicht alles Aberglaube, was aus dem Mittelalter stammt:  Oregano wurde einstmals vermeintlichen Hexen unter die Nase gehalten, um den Teufel zu vertreiben. Zum Schutz vor bösen Mächten legte man es in den Brautschuh und seinen Beinamen &#8220;Wohlgemut&#8221; erhielt das Kraut, weil es angeblich Kummer vertreiben und die Menschen fröhlich machen sollte. Viel wissenschaftlicher klingt dagegen, was  Mitarbeiter der Schweizer Firma <a href="http://www.dsm.com/de_DE/html/dnpde/ueberuns.htm">DSM Nutritional Products</a> heraus gefunden haben: &#8220;Unsere Daten zeigen, dass Oreganoextrakt ein hirnaktiver moderater Serotonin-Wiederaufnahmehemmer ist mit antidepressiven und angstlösenden Eigenschaften&#8221;,  berichteten Hasan Mohajeri und seine Mitarbeiter in Chicago auf dem weltweit größten Treffen von Hirnforschern, der Jahrestagung der <a href="http://www.sfn.org">Society for Neuroscience</a>. Zurück übersetzt ins Deutsche bedeutet dies: Oregano könnte gegen Depressionen wirksam sein.<img src="http://vg01.met.vgwort.de/na/6659db5c588a48459785a14e8b8e386f" width="1" height="1" alt=""></p>
<div id="attachment_740" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Oregano_1.jpg&amp;filetimestamp=20080517205034"><img class="size-medium wp-image-740" title="Oregano" src="http://simmformation.michaelsimm.de/wp-content/uploads/2009/10/Oregano-300x225.jpg" alt="Gegen Depressionen ist ein Kraut gewachsen: Organo (Foto: Thomas Then, Wikipedia GNU FDL" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Gegen Depressionen scheint ein Kraut zu wachsen: Oregano (Foto: Thomas Then, Wikipedia GNU FDL</p></div>
<p>Mit einem so genannten Mikrodialyse-Experiment hatte Mohajeri bei Ratten direkt beobachten können, wie der Oreganoextrakt im Gehirn der Tiere die Menge des &#8220;Wohlfühl-Botenstoffes&#8221; Serotonin vermehrte. In einem weiteren Tierversuch hätten sich Mäuse nach Aufnahme des Extraktes  weniger depressiv verhalten als Artgenossen, die kein Organo gefressen hatten. Zwar räumt Mohajeri ein, dass Depressionen Mäusen nur schwer anzusehen sind. Der Verhaltenstest sei aber allgemein akzeptiert und werde häufig genutzt um die Stärke von antidepressiven und angstösenden Wirkstoffen zu messen, sagt der Wissenschaftler, der vor dem Wechsel in die Industrie am Zentrum für Medizinische Forschung der Universität Zürich gegen die Alzheimer-Krankheit geforscht hat.</p>
<p>Nach Schätzungen des US-amerikanischen <a href="http://www.nimh.nih.gov/index.shtml">Institut für Geistige Gesundheit (National Institute of Mental Health)</a> leiden jährlich 10 bis 15 Prozent aller Erwachsenen unter Depressionen. Experten der Weltgesundheitsorganisation erwarten, dass die Krankheit häufiger wird und dass im Jahr 2020 ein Viertel der Bevölkerung betroffen sein wird. Zwar gibt es Dutzende wirksame Arzneimittel gegen Depressionen und Angststörungen, &#8220;die meisten können aber schwerwiegende Nebenwirkungen haben und bei etwa einem Viertel der Patienten helfen diese Mittel nicht&#8221;, sagt Mohajeri.</p>
<p>Bei seinem neuen Arbeitgeber DSM, dem weltweit führender Lieferanten von Vitaminen für die Lebensmittelindustrie, suchte der gebürtige Iraner deshalb nach Natursubstanzen mit antidepressiver Wirkung und insbesondere nach Stoffen, die in der Nahrung vorkommen. Es sei allgemein akzeptiert, dass unsere Nahrung sowohl die körperliche wie auch die geistige Gesundheit beeinflusst, erinnerte Mohajeri. Für besonders empfindliche Menschen die beispielsweise erblich vorbelastet sind oder mit schwierigen Lebensumständen zu kämpfen haben, könne die richtige Ernährung den Unterschied ausmachen zwischen einem befriedigenden Dasein und einem Leben voller Stimmungsschwankungen, versicherte der Industrieforscher: &#8220;Wenn der Körper die Nahrung erhält, die er braucht, funktioniert das Gehirn besser.&#8221;</p>
<p>Wie auch die meisten geistigen Erkrankungen werden Stimmungsschwankungen durch ein Ungleichgewicht zwischen bestimmten Botenstoffen des Gehirns verursacht. Bei Angststörungen und Depressionen sind die Neurotransmitter Serotonin, Noradrenalin und Dopamin beteiligt. Die Forscher überprüften deshalb eine riesige Sammlung von Pflanzenextrakten &#8211; eine Stoffbibliothek &#8211; und ermittelten daraus jene Kandidaten, die den Stoffwechsel der drei Neurotransmitter beeinflussten. Dabei zeigte sich, dass ein spezieller Extrakt aus Oregano den Abbau der Botenstoffe im Gehirn verlangsamte. Zwei Inhaltsstoffe des Extraktes waren für dessen biologische Aktivität hauptsächlich verantwortlich: Carvacrol und Thymoquinon, von denen man auch weiß, dass sie als Antibiotika gegen Bakterien wirken.</p>
<p>Zwar ist der Oregano-Extrakt nur ein Tausendstel so stark wie eines der meistgenutzten Antidepressiva, Fluoxetin. Dennoch zeigte es bei Ratten den gewünschten Effekt und ist mittlerweile auch an gesunden Freiwilligen getestet worden, wo es keine Nebenwirkungen gegeben hat. Laut Mohajeri soll der Oreganoextrakt jedoch nicht den etablierten Antidepressiva Konkurrenz machen. Geplant sei vielmehr, es als Nahrungsergänzungsmittel anzubieten oder zusammen mit Vitaminen und Mineralien in Pillenform zu pressen, die dann etwa zur Stresslinderung angepriesen werden sollen oder zur Vorbeugung gegen Depressionen. Bei den menscchlichen Versuchspersonen sei hier eine günstige Wirkung beobachtet worden.</p>
<p>Die ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatete Pflanze Oregano ist fester Bestandteil der mediterranen Küche. Als Gewürzmittel wird das Kraut mit dem herben Aroma seit mindestens 300 Jahren geschätzt und ohne die grünen Blättchen wäre heute keine Pizza komplett. Laut Hippokrates, dem berühmtesten Arzt des Altertums, soll Oregano übrigens auch Geburten beschleunigen und Hämorrhoiden heilen. Dies habe man aber noch nicht getestet, erklärte in Chicago Hasan Mohajeri auf unsere Nachfrage.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<ul>
<li>Mohajeri M et al. Monoamine reuptake inhibition and improvement of mood by a specified oregano extract. Abstract 97.6 des 2009 Neuroscience Meeting Planner. Chicago, IL: Society for Neuroscience, 2009. Online.</li>
</ul>
<p><strong>Weitere Informationen:</strong></p>
<ul>
<li>Viel Wissenswertes über Oregano enthält dieser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oregano">Artikel der Wikipedia</a></li>
<li>Ausführliche Informationen über Depressionen finden Sie in der <a href="http://www.vfa.de/download/de/presse/publikationen/therapieinnovation11/therapieinnovation11.pdf">Online-Broschüre &#8220;Zurück ins Leben&#8221;</a> vom <a href="http://www.vfa.de/">Verband Forschender Arzneimittelhersteller</a>.</li>
<li>Das <a href="http://www.kompetenznetz-depression.de/index.htm">Kompetenznetz Depression</a> informiert in Wort und Bild und bietet ein Forum, in dem Betroffene sich austauschen können.</li>
<li>Kompetent, ausführlich und neutral sind auch die <a href="http://www.apotheken-umschau.de/Depression">Informationen der Apotheken-Umschau über Depressionen</a></li>
<li><a href="../Kategorie/hirnforschung/">Alle Texte zum Thema “Gehirn &amp; Geist”, sortiert nach Datum</a></li>
<li><a href="../Stichwort/society-for-neuroscience/">Alle Berichte von der Society for Neuroscience bei Simmformation v7</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://simmformation.michaelsimm.de/2009/10/oregano-soll-depressionen-vertreiben/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Neue Studie: Flohsamen wirksam beim Reizdarmsyndrom</title>
		<link>http://simmformation.michaelsimm.de/2009/08/neue-studie-flohsamen-wirksam-beim-reizdarmsyndrom/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=neue-studie-flohsamen-wirksam-beim-reizdarmsyndrom</link>
		<comments>http://simmformation.michaelsimm.de/2009/08/neue-studie-flohsamen-wirksam-beim-reizdarmsyndrom/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Aug 2009 10:38:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MSimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Reizdarm]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://simmformation.michaelsimm.de/?p=533</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Bewährte Hausmittel&#8221;  und &#8220;hilfreiche Nahrungszusätze&#8221; gibt es zuhauf in den Regalen von Refomhäusern und Apotheken. Sucht man jedoch nach handfesten Beweisen für die Wirksamkeit der meist pflanzlichen Hoffnungsträger, so schrumpft die Auswahl dramatisch. Eine der wenigen Ausnahmen scheint Flohsamen zu sein, wie Forscher der Universität Utrecht jetzt in der Fachzeitschrift British Medical Journal berichten. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="height:33px;" class="really_simple_share"><div style="width:100px;" class="really_simple_share_facebook_like"> 
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fsimmformation.michaelsimm.de%2F2009%2F08%2Fneue-studie-flohsamen-wirksam-beim-reizdarmsyndrom%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=100&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
					scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:100px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
			</div><div style="width:90px;" class="really_simple_share_google1"> 
				<g:plusone size="medium" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2009/08/neue-studie-flohsamen-wirksam-beim-reizdarmsyndrom/" ></g:plusone>
			</div><div style="width:110px;" class="really_simple_share_twitter"> 
				<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
					data-text="Neue Studie: Flohsamen wirksam beim Reizdarmsyndrom" data-url="http://simmformation.michaelsimm.de/2009/08/neue-studie-flohsamen-wirksam-beim-reizdarmsyndrom/"></a> 
			</div></div>
		<div style="clear:both;"></div><p>&#8220;Bewährte Hausmittel&#8221;  und &#8220;hilfreiche Nahrungszusätze&#8221; gibt es zuhauf in den Regalen von Refomhäusern und Apotheken. Sucht man jedoch nach handfesten Beweisen für die Wirksamkeit der meist pflanzlichen Hoffnungsträger, so schrumpft die Auswahl dramatisch. Eine der wenigen Ausnahmen scheint Flohsamen zu sein, wie Forscher der Universität Utrecht jetzt in der Fachzeitschrift <em>British Medical Journal</em> berichten. Sie untersuchten 275 Patienten mit Reizdarmsyndrom, die zwei Mal täglich jeweils entweder 10 Gramm Kleie, Reismehl oder Flohsamen (auch als Psyllium bekannt) zu sich nahmen.<img src="http://vg07.met.vgwort.de/na/30f921a6304f40719a83978745f94deb" alt="" width="1" height="1" /></p>
<p>Als Reizdarmsyndrom (manchmal auch &#8220;nervöser Darm&#8221;, &#8220;Reizkolon&#8221; oder &#8220;irritables Darmsyndrom&#8221; (IDS) genannt) bezeichnet man eine Gruppe von Darmerkrankungen mit weitgehend unklarer Ursache, an der bis zu zehn Prozent der Bevölkerung leiden. Typische Zeichen sind Schmerzen oder Unwohlsein im Bauchraum und ein veränderter Stuhlgang, oft auch eine erhöhte Druckempfindlichkeit des Darms (Näheres lesen Sie am besten in diesem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reizdarmsyndrom">Wikipedia-Artikel</a>).</p>
<p>Die meisten Hausärzte empfehlen ihren Patienten zunächst, die Ernährung zu ändern, und sie raten zu Kleie-Produkten weil diese einen hohen Anteil unlöslicher Pflanzenfasern enthalten, die als &#8220;Ballaststoffe&#8221; den Darm anregen sollen. In ihrer Studie wollten die Niederländer nun heraus finden, wie wirksam <em>unlösliche </em>Pflanzenfasern beim Reizdarmsyndron wirklich sind, und ob nicht die im Flohsamen reichlich enthaltenen <em>löslichen </em>Pflanzenfasern die bessere Alternative sind. Als mutmaßlich wirkungslose Kontrolle erhielt ein Teil der Patienten Reismehl, in dem fast keine intakten Pflanzenfasern mehr enthalten sind.</p>
<p>Nach 12 Wochen hatten sich die Beschwerden mit Flohsamen um 90 Prozent verringert, mit der Kleie um 58 Prozent und mit dem Reismehl immerhin noch um 49 Prozent. Angesichts dieser Zahlen muss allerdings auch bedacht werden, dass oftmals die für den Reizdarm typischen Beschwerden von selbst verschwinden, wenn Hektik, Stress und andere Belastungen nachlassen. Auch die 58 Prozent Verbesserung mit Kleie klingen zunächst beeindruckend, doch wurde dieser &#8220;Ballaststoff&#8221; seinem Namen in zweifacher Hinsicht gerecht: Viele Studienteilnehmer vertrugen die Kleie nicht und ihre Beschwerden verschlechterten sich sogar. Nur 56 Prozent der &#8220;Kleie-Esser&#8221; blieben bis zum Ende der dreimonatigen Versuchszeit dabei. Mit Reismehl waren es 60 Prozent und mit Flohsamen hielten 64 Prozent durch.</p>
<p>Lösliche Pflanzenfasern sind demnach beim Reizdarmsyndrom wirksamer als unlösliche. Zwar sind lösliche Pflanzenfasern auch in Obst wie zum Beispiel Äpfeln und Erdbeeren enthalten, sowie in Gerste und Hafer. Es sei jedoch unwahrscheinlich, dass Menschen mit Reizdarmsyndrom mit diesen Nahrungsmitteln genug lösliche Pflanzenfasern aufnehmen, sagte einer der beteiligten Forscher, Dr. Niek de Wit. &#8220;Ich denke, am Anfang ist die beste Behandlung der Zusatz von Flohsamen zur Nahrung&#8221;, sagte der Mediziner.</p>
<p><strong>Quelle:</strong></p>
<ul>
<li><a href="http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19713235">Bijkerk CJ et al. Soluble or insoluble fibre in irritable bowel syndrome in primary care? Randomised placebo controled trial. BMJ 2009; 339:b3154 doi:10.1136/bmj.b3154</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://simmformation.michaelsimm.de/2009/08/neue-studie-flohsamen-wirksam-beim-reizdarmsyndrom/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hämorrhoiden &#8211; ungeliebte Anhängsel</title>
		<link>http://simmformation.michaelsimm.de/2009/08/haemorrhoiden-ungeliebte-anhaengsel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haemorrhoiden-ungeliebte-anhaengsel</link>
		<comments>http://simmformation.michaelsimm.de/2009/08/haemorrhoiden-ungeliebte-anhaengsel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2009 14:37:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MSimm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mensch & Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Hämorrhoiden]]></category>
		<category><![CDATA[Juckreiz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://simmformation.michaelsimm.de/?p=362</guid>
		<description><![CDATA[Vorbemerkung: Sage keiner, dass Simmformation sich vor Tabu-Themen drückt! Warum auch sollte man nicht über Hämorrhoiden schreiben in einer Zeit, wo jede Dating-Show und jeder Möchtegern-Star mehr Peinlichkeiten bietet, als es ein undichter Hintern jemals vermöchte? Den folgenden Artikel habe ich indes nicht selbst geschrieben, sondern mit Genehmigung nur leicht verändert übernommen von amPuls-online, einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="height:33px;" class="really_simple_share"><div style="width:100px;" class="really_simple_share_facebook_like"> 
				<iframe src="http://www.facebook.com/plugins/like.php?href=http%3A%2F%2Fsimmformation.michaelsimm.de%2F2009%2F08%2Fhaemorrhoiden-ungeliebte-anhaengsel%2F&amp;layout=button_count&amp;show_faces=false&amp;width=100&amp;action=like&amp;colorscheme=light&amp;send=false&amp;height=27" 
					scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:100px; height:27px;" allowTransparency="true"></iframe>
			</div><div style="width:90px;" class="really_simple_share_google1"> 
				<g:plusone size="medium" href="http://simmformation.michaelsimm.de/2009/08/haemorrhoiden-ungeliebte-anhaengsel/" ></g:plusone>
			</div><div style="width:110px;" class="really_simple_share_twitter"> 
				<a href="http://twitter.com/share" class="twitter-share-button" data-count="horizontal" 
					data-text="Hämorrhoiden &#8211; ungeliebte Anhängsel" data-url="http://simmformation.michaelsimm.de/2009/08/haemorrhoiden-ungeliebte-anhaengsel/"></a> 
			</div></div>
		<div style="clear:both;"></div><p><strong>Vorbemerkung:</strong> Sage keiner, dass Simmformation sich vor Tabu-Themen drückt! Warum auch sollte man nicht über Hämorrhoiden schreiben in einer Zeit, wo jede Dating-Show und jeder Möchtegern-Star mehr Peinlichkeiten bietet, als es ein undichter Hintern jemals vermöchte? Den folgenden Artikel habe ich indes nicht selbst geschrieben, sondern mit Genehmigung nur leicht verändert übernommen von <a href="http://www.uniklinik-freiburg.de/onlinemagazin/live/index.html">amPuls-online</a>, einem Nachrichtendienst des Universitäts-Klinikums Freiburg:</p>
<p>Die Dinger machen nur Ärger, sollte man meinen. Schon mit der Rechtschreibung geht es los: Hämorrhoiden oder Hämorriden? Weil ich ein Fan der Basisdemokratie bin, will ich es mit Mehrheit halten und in diesem Artikel von Hämorrhoiden schreiben statt von Hämorriden (bei Wikipedia ist die Sache recht eindeutig mit 357000 Treffen zu 20500). Jedenfalls sitzen sie am Ende des Afterkanals und dort arbeiten dieses Gewebepolster aus vielen kleinen Blutgefäßen zusammen mit dem Schließmuskel als eine Art äußerer Dichtungsring, der dafür sorgt, dass unseren Darm nichts ungewollt nach außen entweicht. Zuerst einmal dürfen wir unseren Hämorrhoiden also sehr dankbar sein. Wenn diese uns allerdings Probleme machen, ist das meist sehr unangenehm. Anzeichen für ein Hämorrhoidenleiden sind Brennen oder Jucken sowie Nässen oder schmerzende Knoten im Afterbereich, Blutstropfen oder Stuhlschmieren in der Unterwäsche, sowie das Gefühl der unvollständigen Entleerung nach dem Stuhlgang.</p>
<p>Diese Beschwerden sind wohl auch der Grund, warum dieses Leiden nur ungern thematisiert wird. Aber aufgepasst! „Leichte Beschwerden können sich auch verschlimmern“, erklärt <a href="http://www.uniklinik-freiburg.de/chirurgie/live/schwerpunkte/koloprokto.html">Professor Günther Ruf, Leiter der Koloproktologie der Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg</a>. Die Experten unterscheiden vier Krankheitsstadien. Im ersten Stadium ist das Leiden nur wenig ausgeprägt und die oben genannten Probleme treten kaum oder teilweise gar nicht auf.</p>
<p>Im zweiten Stadium sind die Hämorrhoiden deutlich vergrößert. Verstärktes Schmerzen und Bluten kann die Folge sein. Werden sie belastet, wie beispielsweise beim Pressen während des Stuhlgangs, treten sie hervor, ziehen sich anschließen aber selbstständig wieder zurück. Wird das dritte Stadium erreicht, ziehen sich die Hämorrhoiden auf Grund ihrer fortgeschrittenen Größe nicht mehr eigenständig zurück, sondern müssen mit dem Finger zurückgeschoben werden. Das ist auch der Grund, warum der Darm nicht mehr richtig abgedichtet wird und es zu Stuhlschmieren in der Wäsche kommen kann.</p>
<p>Im vierten Stadium sind die Hämorrhoiden schließlich auf eine Größe angeschwollen, die das Zurückschieben in den After verhindert. Hier können starke Beschwerden die Folge sein. Abgesehen von Blutungen, Schmerzen und Entzündungen, kann es auch zu unfreiwilligem Stuhlabgang kommen. „Während das erste und zweite Stadium noch selbst mit Salben, Zäpfchen und Sitzbädern behandelt werden kann, sollten weiter fortgeschrittene Stadien unbedingt von einem Facharzt untersucht werden“, rät Professor Ruf. In diesem Fall wird auf Verfahren wie Verödung oder eine Laser- oder Kältetherapie zurückgegriffen.</p>
<p>Um die Beschwerden nicht zu verschlimmern, sollte darauf geachtet werden, den Stuhl weich zu halten, so dass er ohne übermäßiges Pressen abgeführt werden kann. Dabei hilft ballaststoffreiche Nahrung und eine Flüssigkeitszufuhr von zwei bis drei Litern pro Tag. Vollkornprodukte sowie Kartoffeln, Spinat, Pfirsiche oder Aprikosen haben sich als empfehlenswert herausgestellt. Bananen und Heidelbeeren hingegen verhärten den Stuhl eher, ebenso wie Schokolade und Cola, schwarzer Tee und Weißmehlprodukte.</p>
<p>Wer schon Schmerzen verspürt sollte außerdem mit säurehaltigen Zitrusfrüchten zurückhaltend sein. Die häufigste Ursache für Hämorrhoiden ist chronische Verstopfung, der genau so wie oben beschrieben durch weichen Stuhl vorgebeugt werden kann. Die regelmäßige Einnahme von Abführmitteln ist ein ebenso häufiger Grund. „Auch erbliche Veranlagungen wie eine Bindegewebsschwäche, der erhöhte Druck im Bauch bei einer Schwangerschaft oder Bewegungsmangel und Übergewicht können Gründe dafür sein“, erklärt Professor Ruf. Immer noch kommt es zu ausgeprägten Hämorrhoidenleiden, weil es den Betroffenen unangenehm ist in einem frühen Stadium damit zu einem Arzt zu gehen. Völlig zu unrecht! Experten haben sich speziell auch für solche Beschwerden ausbilden lassen. Für den Patient mag die Erkrankung also ungewöhnlich sein, für den Facharzt sicher nicht. Wer also nicht will, dass es raus kommt, sollte mit einem Arztbesuch dafür sorgen, dass alles drin bleibt.</p>
<p><strong>Tipp:</strong></p>
<ul>
<li>Nicht viel, aber besser als nichts: <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&amp;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fs%3Fie%3DUTF8%26rs%3D%26ref%255F%3Dsr%255Fpg%255F1%26keywords%3Dh%25C3%25A4morrhoiden%26qid%3D1249397037%26rh%3Di%253Aaps%252Ck%253Ah%25C3%25A4morrhoiden%26page%3D1&amp;site-redirect=de&amp;tag=siv7-21&amp;linkCode=ur2&amp;camp=1638&amp;creative=19454">Das Angebot bei meinem Werbepartner Amazon zu diesem Thema</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://simmformation.michaelsimm.de/2009/08/haemorrhoiden-ungeliebte-anhaengsel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

